FAQ - Fragen Zum Ausbilderlehrgang

FAQ (Frequently asked questions)

Auch die allerbeste Website ist nicht in der Lage, alle Fragen zu beantworten.

Somit finden Sie hier die typischen Fragen, die uns gestellt werden mit den dazugehörigen Antworten. Aber manchmal reicht auch diese Antwort nicht, weil Sie sich einfach Gedanken über etwas machen, was vorher noch niemandem in den Sinn gekommen ist. Umso besser, dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht oder rufen uns an.

Wir werden versuchen, Ihr Anliegen zu lösen.

Ist die Ausbildereignung Pflicht, um ausbilden zu dürfen?

Nein! Sollten Sie vor dem 01.08.2009 bereits als Ausbilder tätig gewesen sein, dann sind Sie nach dem § 7 der Ausbildereignungsverordnung (AEVO) von diesem Nachweis befreit. Aber auch das müssen Sie über Ihren IHK Berater klären und sich bestätigen lassen.

Ja! Sollten Sie vor diesem Zeitpunkt noch nicht ausgebildet haben, ist dieser Nachweis der Ausbildereignung erforderlich, um ausbilden zu dürfen.

Ausnahmen: bilden hier die sog. „Freien Berufe“, wie z.B. Architekten, Rechtsanwälte, etc. – In diesen Berufen ist kein Ausbilderschein nach AEVO erforderlich.

Wer kann an diesem Lehrgang teilnehmen?

Dieser Lehrgang ist für ALLE geeignet, die ausbilden möchten, ihren Meisterschein machen (AdA – Kurs = Teil 4 des Meisterlehrgangs) oder sich einfach weiterbilden möchten und schon mal diesen AdA- Schein „in der Tasche haben wollen“.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um den Ausbilderschein machen zu können?

Grundsätzlich kann man sagen „keine“. Keine, die man nicht bei jedem Lernenden voraussetzt und auch jeder mitbringt. Z.B. lesen, schreiben und sprechen.

Die Teilnehmer, die den Präsenzunterricht bevorzugen, bringen oftmals noch Freude am Miteinanderlernen mit.

Die Teilnehmer, die unsere Selbststudium Lehrgänge auswählen (das ist ja auch nicht immer freiwillig) sollten allerdings zusätzlich in der Lage sein, selbstständig zu Lernen und sich mit Fleiß & Disziplin auf Ihre Ausbilderprüfung vorzubereiten – und sich selber gut motivieren zu können!

Ist dieser Ausbilderkurs für alle Berufe gleich?

Ja. Dieser bundesweit einheitliche Ausbilderschein nach der Ausbilder-Eignungsverordnung (kurz: AEVO) ist branchenübergreifend und damit für alle Berufe gleich. Es gibt keinen berufsspezifischen „Ausbilderschein“, den Sie speziell für Ihren Beruf brauchen. Es spielt also keine Rolle, in welchem Beruf Sie ausbilden möchten, denn dieser Ausbilderschein, auf den wir Sie vorbereiten, ist für jeden Beruf im dualen Ausbildungssystem gültig.

Ich bin noch in einer Ausbildung, darf ich dennoch diesen Kurs absolvieren?

Ja. Mit der Neuregelung der Ausbildereignungsverordnung (AEVO) vom 01.08.2009 ist keine abgeschlossene Ausbildung mehr erforderlich, um die Ausbilderprüfung ablegen zu dürfen.

Warum bieten Sie Präsenzlehrgänge, Selbststudium +Tages-Präsenz, Selbststudium + Präsenz- Coaching und Selbststudium + Online- Coaching an? 

Seit 2006 bieten wir den Ausbilderlehrgang an. Wir waren einer der ersten Anbieter, die einen Lehrgang mit nur 50 Unterrichtsstunden und 1 Präsenztag für die Vorbereitung auf die mündliche/praktische Prüfung angeboten haben.

Diese Anzahl der Stunden ist ausreichend, wenn die Teilnehmer sich im Vorfeld mit dem Thema befasst haben, was erreicht wird, da Sie von uns im Vorfeld ein methodisch und didaktisch gut aufbereitetes Begleitheft erhalten.                                       

Aber nicht jeder möchte seine Zeit in Präsenz mit anderen Teilnehmern (bei uns maximal 14) verbringen, oder keine langen Fahrwege in Kauf nehmen oder er bekommt diese Zeit auch nicht vergütet. Aus diesen Argumenten heraus entstanden unsere Angebote in einer Kombination oder auch ganz ohne Präsenz.

Warum macht es Sinn, am Vorbereitungstag mündliche/praktische Prüfung teilzunehmen? 

Der mündliche und praktische Teil der AEVO Prüfung wird oft unterschätzt. „Ach, ich bin doch aus der Praxis, das mache ich Tag ein Tag aus, Azubis zu unterweisen, ist doch keine Kunst…“ Jipp. Aber eben methodisch didaktisch und so, dass der Prüfungsausschuß seinen „Bewertungsmaßstab“ erfüllt sieht. Das erfordert WISSEN, welches Thema, welche Methode und Training, Übung der Unterweisung. Und das machen wir an diesem Tag.

Zusätzlich trainieren wir das Fachgespräch. „Ja, da fällt mir doch immer was ein…“. Vielleicht ja, aber nicht immer das Erwünschte.

Diese beiden Dinge gehen auch anders – aber in Präsenz besonders gut und effektiv.

Was mache ich, wenn ich keinen Auszubildenden für die praktische Prüfung habe?

BINGO! Das geht ja Vielen so. Manchmal ist es auch gar nicht gut, den „echten“ Auszubildenden mitzunehmen. Dann besser, eine Freundin, den Bruder etc.

Deshalb haben wir den Vorbereitungstag und sind untereinander vernetzt. Verabreden Sie sich mit einer/em Teilnehmer/in aus ihrem Lehrgang. Er/Sie ist ihr Azubi, Sie sind später ihr/sein Azubi. Sie üben es gemeinsam und können sich so topp unterstützen.

Wenn Sie Ihren Prüfungstermin von der IHK wissen, dann bilden wir "Unterweisungspärchen" am Vorbereitungstag oder manchmal auch im Online Chat.

Welche Unterlagen erhalten die Lehrgangsteilnehmer Präsenz? 

Da wir gemeinsam ca. 50 UStd. zusammen verbringen, haben wir ausreichend Zeit Themen zu vertiefen, uns Überblicke zu verschaffen, zu diskutieren u.v.m., deshalb erhalten Sie im Vorfeld per Post ein AEVO Begleitheft (ca. 100 Seiten), welches den AEVO Inhalt sehr verdichtet und Sie sollten es zumindest einmal durchgeblättert haben, um sich auf das Thema einzustimmen. Im Unterricht werden wir Inhalte daraus bearbeiten und nutzen.

Im Präsenzunterricht erhalten Sie Blöcke und Stifte, können immer wieder Papier, Stabilos, Karteikarten etc. benutzen. Lernmaterial ist immer ausreichend vorhanden.

Welche Unterlagen erhalten die Lehrgangsteilnehmer Selbststudium? 

Für ein Selbststudium sind ganz andere Unterlagen nötig. Sie müssen ausführlicher sein und Lernerfolgskontrollen beinhalten, damit Sie selber prüfen können, ob Sie alles behalten und verstanden haben.

Sie erhalten von uns per Post:

♦ AEVO Handbücher 1–4 (Inhalt Handlungsfelder 1–4)  Schulungsmaterial, welches ihnen ermöglicht, sich die Inhalte im Selbststudium zu erarbeiten; Stand 03/2020

♦ Handbuch 5 „Lexikon zur Vorbereitung auf die AEVO Prüfung“

♦ Handbuch 6 „Eine Ausbildungssituation entwerfen und in der praktischen Prüfung präsentieren“

♦ Handbuch „Simulierte schriftliche Prüfung“ – zur Vorbereitung auf den schriftlichen Prüfungsteil

♦ Handbuch „Lösungshinweise zu den AEVO Handbüchern 1–4“

♦ Beck-Texte Arbeitsgesetze vom DTV Verlag

♦ Material: Block, Stifte, Post-its

Warum werden alle Lehrgangsformen noch mit einer Wissensplattform begleitet? 

Unsere BBC moodle Wissensplattform hilft Ihnen, um zusätzlichen Input ONLINE – also von überall aus erreichbar – als Lernhilfe zu nutzen.

Manchmal möchte man einfach mit dem Notebook, Tablet oder Smartphone die Zeit nutzen, um eine Frage zu klären, etwas zu vertiefen oder einfach Beispiele anzusehen, die Original AEVO Prüfungen durchzugehen, Lernkarten zu studieren u.v.m.

Wir haben hier viele INPUT für Sie online gestellt.

Dem Präsenzlerner und den Selbststudiumlerner natürlich auch.

Wie läuft dieser Ausbilderkurs ab?

Nach erfolgreicher Anmeldung zum Ausbilderlehrgang erhalten Sie per Post Ihre Unterlagen und etwas später per E-Mail Ihre Zugangsdaten für Ihr Benutzerkonto zur BBC moodle Wissensplattform.

Sie können dann direkt auf den Lehrgang, mit den darin enthaltenen Lernunterlagen und der gesamten Prüfungsvorbereitung zugreifen.
Natürlich sind wir für jeden Teilnehmer erreichbar und gebe Ihnen praktische Unterstützung, so dass Sie sich optimal auf Ihre Ausbilderprüfung vorbereiten können.

Wir lassen Sie nicht allein!

Wonach richtet sich der Lerninhalt des Ausbilderlehrgangs?

Alle unsere Ausbilderlehrgänge sind inhaltlich auf den aktuellsten Empfehlungen des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zum Rahmenplan für die Ausbildung der Ausbilder/innen abgestimmt und werden kontinuierlich optimiert und bei Bedarf erweitert.
In der  AEVO – Ausbildereignungsverordnung finden Sie den genauen Inhalt des Lehrgangs. Es werden 4 Handlungsfelder bearbeitet.
Somit entsprechen unsere Ausbilderlehrgänge zur Vorbereitung auf Ihre Ausbilderprüfung, den gleichen qualitativen Ansprüchen, wie ein Ausbilder-Vorbereitungskurs bei der IHK/HWK und ist diesem inhaltlich gleichwertig.

Wo und wann findet die Ausbilderprüfung statt?

Ihre Ausbilderprüfung legen Sie bei Ihrer zuständigen Kammer ab. Also bei der Kammer, die für Ihren Wohn- oder Arbeitsort zuständig ist. Wenn für Ihren Wohn- & Arbeitsort unterschiedliche Kammern zuständig sind, dann können Sie sich für eine Kammer entscheiden.

Bei Ihrer Prüfungsanmeldung richten wir uns nach Ihrem individuellen Wunschtermin. 
(Die Ausbilderprüfungen finden i.d.R. am 1. Dienstag eines Monats statt.)

Bitte beachten Sie, dass je nach Kammer Anmeldefristen von bis zu 6 Wochen eingehalten werden müssen. Diese Fristen können von Kammer zu Kammer unterschiedlich sein. 

Wie läuft die Anmeldung zur Ausbilderprüfung ab?

Selbstverständlich melden wir Sie auch gerne zur Ausbilderprüfung bei Ihrer zuständigen Kammer an und regeln für Sie alle bürokratischen Dinge.

Mit Zusendung Ihrer Lehrgangsunterlagen haben Sie ein Formular zur Anmeldung der IHK Prüfung erhalten. Eine Anmeldung kann nur mit Ihrer eigenen Unterschrift erfolgen, auch muss der Rechnungsempfänger eingetragen werden. (Inkl. Stempel.)

Bei den meisten Kammern kann dieses Anmeldeverfahren komplett per E-Mail oder sogar direkt online durchgeführt werden. 

Aber die Digitalisierung macht auch davor nicht halt. Bedeutet, viele IHKs haben auf eine Online-Anmeldung umgestellt, das können wir Ihnen dann leider nicht mehr abnehmen.

Achtung: oftmals ist es etwas unglücklich gelöst. Sie erfahren erst am Ende des Dokumentes, ob noch Plätze frei sind oder eben nicht.

Wie läuft die Ausbilder-Prüfung ab?

Die AdA-Prüfung ist eine Bundeseinheitliche Prüfung.

Der schriftliche Teil findet von München bis Flensburg am dem 1. Dienstag im  Monat statt. (Manche IHKs bieten die Prüfung 3–4 mal im Jahr an, andere ca. 8–10 mal.) Der mündliche Teil findet ca. 3–20 Tage danach statt. Die Termine organisiert jede IHK nach Ihren Vorstellungen.

Zu den Prüfungsteilen:

Schriftliche Prüfung (180 Minuten)

♦ Multiple Choice ( Alles oder Nichts-Prinzip)

♦ Bestanden mit 50 %

Praktische Prüfung (30 Minuten)

♦ Praktische Unterweisung (15 min)

♦ Fachgespräch (15 min)

♦ Gewichtung 50 % + 50 % = 100 %

♦ Bestanden mit mind. 50 %

Nach erfolgreich bestandener Prüfung erhalten Sie eine IHK-Urkunde/Prüfungszeugnis.

Alle Einzelheiten zum genauen Ablauf der mündlichen / praktischen Ausbilder-Prüfung, erhalten Sie von uns mit Ihren Unterlagen. Meistens heißen die „Merkblätter“. Teilweise können Sie diese Prüfungsanforderungen auch auf der Homepage der entsprechenden Kammer einsehen. Auf unserer Webseite sind diese auch zu finden.

Ist dieser Ausbilderlehrgang das Gleiche wie der Teil 4 des Meisterlehrgangs?

Ja. Dieser Ausbilderlehrgang (oder auch berufs- und arbeitspädagogischen Eignung, Eignung nach AEVO oder Ausbildereignung) entspricht dem Teil 4 des Meisterlehrgangs.

Weil sich der Meisterlehrgang in 4 Teile aufteilt: praktischer Teil, theoretischer Teil, kaufmännischer Teil und Ausbildereignung, wird dieser AdA-Kurs (Ausbildung der Ausbilder) im Rahmen des Meisterlehrgangs als Teil 4 bezeichnet.

Kann ich bei Ihnen einen Bildungsgutschein oder eine Bildungsprämie einlösen?

Ja. Wir sind ein anerkannter Bildungsträger und TÜV zertifiziert.

Den Bildungsgutschein NRW – maximal 500,- € pro Fortbildung, im betrieblichen oder persönlichen Zugang können wir annehmen.

Den Prämiengutschein – auch maximal 500, - € auch.

Für eine „Förderung aus dem Vermittlungsbudget (§ 16 SGB II)“ ist der Ausbilderlehrgang selbstverständlich geeignet und je nach Situation kann die Arbeitsagentur diese Kosten für Sie auch übernehmen. Sprechen Sie dieses am besten direkt mit Ihrem Ansprechpartner bei der Arbeitsagentur, o.ä. ab oder setzen Sie sich direkt mit uns in Verbindung.

Kann ich einen Lehrgang für mein ganzes Team buchen und die Förderung in Anspruch nehmen? 

JA. Ganz klar ja, die Möglichkeiten des NRW Bildungsschecks haben sich 2019 geändert.

Auch Inhouse- Trainings / Lehrgänge werden gefördert.

Maximal 10 Teilnehmer je 500, -€! 

Ist dieser Ausbilderkurs BAföG-förderfähig?

Nein.

Eine Fortbildung muss mindestens 400 UStd.  beinhalten, um BAföG- fähig zu sein.

Warum könnte mir dieser Ausbilderlehrgang Spaß machen?

Weil Sie Menschen treffen, die auch Lust auf Lernen und Austausch haben, weil Sie Begegnungen erleben, die Ihnen Mut machen, weil Ihnen klar wird, das Lernen nicht nur für Kinder gut ist, damit „etwas aus Ihnen wird“, sondern auch für mich, weil es nicht so schlimm ist, wenn es etwas Mühe kostet, weil Sie den Druck, den Ihre Kindern Ihnen machen „endlich siehst du mal wie das so ist in der Schule“ Sie anspornt und weil Sie vielleicht, wie ein sehr lieber Teilnehmer von mir, eine gebastelt Schultüte (Minifassung) seines Sohnes bekommen hat – mit Süßigkeiten!!!!

Deshalb!